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Pietro Pomponazzi

Pietro Pomponazzi

Pietro Pomponazzi (Petrus Pomionatius) (
- 16. September 1462 in Mantua, † 18. Mai 1525 in Bologna) war ein italienischer Philosoph und Humanist der Renaissance Seine Ausbildung begann in Mantua und wurde in Padua vervollständigt, als er dort 1487 Doktor der Medizin wurde. 1488 bekam er einen Ruf als Professor für Philosophie an die Universität in Padua. Von 1495 bis zur Schließung der Universität 1509 war er Inhaber des Lehrstuhls für natürliche Philosophie. Danach nahm er eine Proffessur an der Universität von Ferrara an. 1512 wurde er nach Bologna eingeladen wo er bis zu seinem Tod blieb und wo er all seine wichtigen Werkte geschrieben hat.

Werke


- De immortalitate animae, (1516) Pomponazzi, Pietro Pomponazzi, Pietro Pomponazzi, Pietro

16. September

Der 16. September ist der 259. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 260. in Schaltjahren). Zum Jahresende verbleiben 106 Tage.

Ereignisse

Politik


- 681 - Das 6. Ökumenische Konzil unter dem Vorsitz Kaiser Konstantins IV. endet im kaiserlichen Palast von Konstantinopel.
- 929 - Die Stadt Duderstadt wird erstmals urkundlich erwähnt.
- 1180 - Friedrich I. Barbarossa entzieht seinem Vetter Heinrich dem Löwen die Herrschaft über die Reichslehen Bayern und Sachsen. Mit dem – territorial beschnittenen – Herzogtum Bayern wird stattdessen der Wittelsbacher Otto belehnt.
- 1410 - Eroberung der andalusischen Stadt Antequera, damals von den Mauren Medina Antaquira genannt, durch das Heer Ferdinand I. v. Aragón (siehe auch: Reconquista).
- 1620 - „Pilgerväter“: Im englischen Plymouth legt die Mayflower ab zur Überfahrt in die „Neue Welt“, nach Amerika.
- 1621 - Schweden erobert Riga und annektiert Livland.
- 1639 - Die Zwei-Tage-Seeschlacht im Kanal beginnt, in deren Verlauf die Niederlande unter ihrem Admiral Maarten H. Tromp eine spanische Flotte unter Antonio de Oquendo besiegen.
- 1810 - Mit Miguel Hidalgos Aufruf beginnt der Kampf um die mexikanische Unabhängigkeit.
- 1813 - Eleonore Prochaska (Jäger August Renz), die sich als Mann in das Lützowsche Freikorps einschlich, wird in einem Gefecht an der Göhrde während der Befreiungskriege tödlich verletzt.
- 1824 - Karl X. wird König von Frankreich.
- 1837 - Der Deutsche Ferdinand von Sachsen-Coburg-Saalfeld wird König von Portugal. Er gründet die Dynastie Sachsen-Coburg-Braganca.
- 1859 - Gründung des Deutschen Nationalvereins
- 1915 - Haiti wird unter militärischem Druck US-Protektorat.
- 1920 - Der französische Staatspräsident Paul Deschanel tritt aus Gesundheitsgründen zurück. Sein Nachfolger wird der bisherige Ministerpräsident Alexandre Millerand.
- 1938 - Adolf Hitler trifft in Berchtesgaden mit dem britischen Premierminister Arthur Neville Chamberlain zusammen, der sich bereit erklärt, Prag die Abtretung der sudetendeutschen Gebiete nahezulegen.
- 1939 - Der japanisch-russische Grenzkonflikt wird beigelegt.
- 1940 - In den USA wird erstmals die Wehrpflicht in Friedenszeiten eingeführt.
- 1941 - Großbritannien und Russland zwingen den Schah von Persien Resa Khan Pahlawi wegen seiner Sympathien für das Deutsche Reich zum Rücktritt und in die Verbannung.
- 1947 - Großbritannien beendet formell den Krieg mit Österreich.
- 1949 - Israel wird Mitglied in der UNESCO.
- 1950 - In Vietnam greifen Viet Minh-Einheiten die französischen Stützpunkte Dong Khe und Lao Kay an.
- 1955 - Zweiter und schließlich erfolgreicher Militärputsch gegen den argentinischen Staatspräsidenten Juan Domingo Perón.
- 1963 - Malaya, Singapur, Britisch Nord Borneo und Sarawak schließen sich zur Föderation Malaysia zusammen.
- 1964 - Die deutsche Bundesregierung beschließt die Gründung der Stiftung Warentest.
- 1970 - „Schwarzer September“: Der Konflikt zwischen Palästinensern und der jordanischen Staatsführung eskaliert.
- 1971 - Beginn eines deutsch-sowjetischen Gipfeltreffens in der Sowjetunion zwischen Willy Brandt und Leonid I. Breschnew.
- 1974 - US-amerikanische General Alexander Haig wird Oberbefehlshaber der NATO in Europa.
- 1975 - São Tomé und Príncipe, Mosambik und Kap Verde werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen.
- 1975 - Papua-Neuguinea wird unabhängig.
- 1979 - Der afghanische Staatschef Nur Muhammad Taraki tritt zurück.
- 1979 - Den thüringischen Familien Strelzyk und Wetzel gelingt die Flucht aus der DDR mit Hilfe eines selbstgebauten Heißluftballons.
- 1982 - Christliche Milizen massakrieren im palästinensischen Flüchtlingslagern Sabra und Schatila in Beirut Alte, Frauen und Kinder. 800 Menschen kommen ums Leben. (Massaker von Sabra und Schatila)
- 1986 - Die EG-Außenminister einigen sich in Brüssel auf Wirtschaftssanktionen gegen Südafrika.
- 1989 - Der Reformpolitiker und Staatsminister Imre Pozsgay wird in Ungarn zum Präsidenten gewählt.
- 1991 - Abschaffung der Todesstrafe in der Schweiz auch im Militärstrafrecht (im Zivilstrafrecht schon 1942).
- 1992 - Schwere Krise im Europäischen Währungssystem (EWS) führt zum Austritt von Großbritannien und Italien aus dem Wechselkursmechanismus des EWS.
- 1993 - Verurteilung des ehemaligen DDR-Verteidigungsministers Heinz Keßler und seines Stellvertreters Fritz Streletz zu sieben bzw. viereinhalb Jahren Freiheitsstrafe wegen Totschlags aufgrund politischer Verantwortung für den Schießbefehl.
- 1995 - Griechenland hebt das Embargo gegen Mazedonien auf.
- 1996 - Stephanie von Monaco reicht die Scheidung von ihrem Gatten Daniel Ducruet ein.
- 1999 - Algerien stimmt für den Friedensplan von Staatspräsident Abd al-Asis Bouteflika zur Aussöhnung mit islamistischen Extremisten.
- 2002 - Ibrahim Boubacar Keita wird Ministerpräsident von Mali.
- 2002 - Auf der Insel Jolo (Philippinen) startet die Armee einen Angriff auf Stellungen der moslemischen Rebellen, die seit 21 Wochen 19 Geiseln in ihrer Gewalt haben.

Wirtschaft


- 1980 - Investitionsschutz- und Förderungsvertrag zwischen Portugal und Deutschland.

Wissenschaft & Technik


- 1861 - Der größte dampfgetriebene Schmiedehammer Deutschlands nimmt in Essen bei der Firma Krupp seine Arbeit auf. "Fritz" verfügt über ein Fallgewicht von 50 Tonnen.
- 1924 - Der dänische Polarforscher Knud Rasmussen beendet eine 37monatige Hundeschlitten-Expedition ins ewige Eis des Nordens (Arktis), die er im Alleingang durchführte.

Kultur


- 1894 - Uraufführung der Operette "Die Chansonette" von Rudolf Dellinger am Residenztheater in Dresden.
- 1938 - Uraufführung der Kino-Komödie "Dreizehn Stühle" in Dresden. Hauptdarsteller: Heinz Rühmann und Hans Moser.
- 1953 - Uraufführung des Monumentalfilms "Das Gewand" von Henry Koster. Erster Film der im Cinemascope-Verfahren gedreht wurde.
- 1966 - Eröffnung des Metropolitan Opera House im Lincoln Center von New York (USA). Vor 3.800 Besuchern fand die Welturaufführung von Samuel Barbers "Antonius und Cleopatra" statt.
- 1984 - Die ARD beginnt mit der Ausstrahlung von Edgar Reitz' Heimat - Eine Chronik in elf Teilen.
- 1998 - Die US-amerikanische Schauspielerin Meryl Streep erhält ihren Stern auf Hollywoods Walk Of Fame.
- 1999 - Uraufführung der Oper What Next? von Elliott Carter in Berlin.
- 2002 - In München wird die neue Pinakothek der Moderne eröffnet, neben der Alten Pinakothek und der Neuen Pinakothek die dritte Pinakothek in München.
- 2003 - In Florenz beginnt die Restaurierung von Michelangelos David-Statue.

Katastrophen


- 1916 - Das Deutsche Luftschiff LZ31 (L 6) fängt bei der Befüllung mit Gas Feuer und verbrennt zusammen mit dem Luftschiff LZ36 (L 9).
- 1918 - Auf dem Monitor "Glatton" (Großbritannien) kommt es im Hafen von Dover zu Explosionen der Munitionskammern. 77 Tote und zahlreiche Verletzte, das Schiff wurde aus dem Hafen geschleppt und von einem eigenen Zerstörer versenkt.
- 1978 - Bei einem Erdbeben der Stärke 7,8 im Iran sterben ca. 15.000 Menschen.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.letik]].
- 1923 - Das Müngersdorfer Stadion in Köln wird eingeweiht.
- 2000 - Jana Klotschkowa, Ukraine, schwimmt neuen Weltrekord über 400 m Lagen

Geboren

Ukraine Ukraine Ukraine
- 1098 - Hildegard von Bingen, Theologin und Naturheilkundlerin
- 1584 - Matthias Gallas, kaiserlicher General im Dreißigjährigen Krieg
- 1615 - Heinrich Bach, deutscher Organist
- 1685 - John Gay, englischer Dichter
- 1726 - Jakob Prandtauer, österreichischer Barockbaumeister
- 1745 - Michail Kutusow, russischer General in den Napoleonischen Kriegen
- 1782 - Daoguang, Chinesischer Kaiser (Qing-Dynastie)
- 1812 - Robert Fortune, schottischer Wirtschaftsspion
- 1825 - Simeon Bavier, schweizerischer Politiker (FDP), Bundesrat 1979-1882
- 1834 - Julius Wolff, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1837 - Peter V., König von Portugal
- 1853 - Albrecht Kossel, deutscher Biochemiker (
Medizinnobelpreis 1910)
- 1858 - Andrew Bonar Law, britischer Politiker und Premierminister
- 1859 - Yuan Shikai, chinesischer Armeeführer, Präsident und selbsternannter Kaiser 1915
- 1878 - Karl Albiker, Bildhauer und Schüler von Auguste Rodin
- 1878 - Henry St. John Viscount Bolingbroke, englischer Politiker
- 1878 - Herwarth Walden, deutscher Schriftsteller und Verleger
- 1882 - Alexander Pawlowitsch Kutepow, General im russischen Bürgerkrieg
- 1885 - Karen Horney, deutsch-US-amerikanische Psychoanalytikerin
- 1886 - Hans Arp, deutsch-französischer Maler, Bildhauer und Dichter
- 1887 - Nadia Boulanger, französische Musikpädagogin, Komponistin und Dirigentin
- 1888 - Walter Owen Bentley, englischer Automobilingenieur und Unternehmer
- 1888 - Frans Eemil Sillanpää, finnischer Schriftsteller (
Literaturnobelpreis 1939)
- 1889 - Ludwig Tügel, deutscher Schriftsteller
- 1890 - Ernst Deutsch, deutscher Schauspieler
- 1891 - Karl Dönitz, Großadmiral der Deutschen Kriegsmarine (letzter Deutscher Reichspräsident)
- 1892 - Werner Bergengruen, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 1893 - Alexander Korda, ungarisch-britischer Filmregisseur
- 1893 - Albert von Szent-Györgyi Nagyrapolt, ungarischer Biochemiker (
Medizinnobelpreis 1937)
- 1894 - Charles Crodel, französischer Maler
- 1895 - Karol Rathaus, polnischer Komponist
- 1902 - Jean Bourgknecht, Schweizer Politiker (CVP), Bundesrat 1960-1962
- 1902 - Mildred Harnack, amerikanisch-deutsche Literaturwissenschafterin
- 1904 - Alfred Klahr, österreichischer Kommunist und Journalist
- 1904 - Germaine Richier, französische Bildhauerin
- 1908 - Friedrich Torberg, österreichischer Schriftsteller
- 1910 - Karl Kling, deutscher Automobilrennfahrer
- 1917 - Alexander Schmorell, Widerstandskämpfer (Mitbegründer der Weißen Rose)
- 1919 - Sven-Erik Bäck, schwedischer Komponist
- 1922 - Ursula Wölfel, deutsche Schriftstellerin
- 1924 - Lauren Bacall, US-amerikanische Schauspielerin
- 1924 - Joe Reisman, US-amerikanischer Musiker
- 1925 - Charlie Byrd, US-amerikanischer Jazzgitarrist
- 1925 - B.B. King, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1927 - Peter Falk, US-amerikanischer Schauspieler ("Inspektor Columbo")
- 1927 - Sadako Ogata, japanische Hochschullehrerin und UN-Diplomatin
- 1931 - Little Willie Littlefield, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1931 - Werner Lueg, deutscher Leichtathlet
- 1934 - Elgin Baylor, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1934 - Richard Blandon, US-amerikanischer Sänger
- 1934 - Hans A. Engelhard, deutscher FDP-Politiker, 1982-1991 Bundesjustizminister
- 1935 - Carl Andre, US-amerikanischer Objektkünstler
- 1935 - Esther Vilar, argentinisch-deutsche Schriftstellerin
- 1939 - Breyten Breytenbach, südafrikanischer Schriftsteller und Maler
- 1940 - Jutta Heine, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 1941 - Richard Perle, US-amerikanischer Politiker
- 1941 - Hans-Georg Stümke, Historiker und Publizist, Mitbegründer der deutschen Schwulenbewegung nach dem Zweiten Weltkrieg
- 1943 - Joe Butler, US-amerikanischer Musiker (
Lovin’ Spoonful)
- 1943 - Oskar Lafontaine, deutscher Politiker (früher SPD - heute WASG), Ministerpräsident des Saarlandes, Bundesfinanzminister
- 1944 - Bernie Calvert, US-amerikanischer Musiker (
Hollies)
- 1944 - Betty Kelly, US-amerikanische Sängerin
- 1947 - Sonny Lemaire, US-amerikanischer Musiker (
Exile)
- 1947 - Alexander Ruzkoi, russischer General und Politiker
- 1948 - Jürgen Dollase, deutscher Musiker
- 1948 - Kenny Jones, britischer Musiker (
Small Faces, Faces und The Who)
- 1950 - Loyola de Palacio, spanische Politikerin, EU-Kommissarin
- 1950 - Paul Tröger, deutscher Lyriker
- 1952 - Fatos Nano, albanischer Politiker
- 1954 - Franz Thönnes, deutscher Politiker (
SPD), MdB seit 1994
- 1956 - David Copperfield, US-amerikanischer Magier
- 1956 - Charles Fearing, US-amerikanischer Musiker
- 1956 - Mickey Rourke, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1965 - Karlheinz Riedle, deutscher Fußballspieler
- 1966 - Kevin Young, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1968 - Marc Anthony, puerto-ricanischer Sänger
- 1971 - Annelise Coberger, neuseeländische Skirennläuferin
- 1972 - Vebjørn Rodal, norwegischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1973 - Alexander Winokurow, kasachischer Radrennfahrer
- 1975 - Gal Fridman, israelischer Windsurfer und Olympiasieger
- 1976 - Elina Garanca, lettische Sängerin
- 1981 - Alexis Bledel, US-amerikanische Schauspielerin
- 1983 - Kirsty Coventry, simbabwische Schwimmerin
- 1984 - Katie Melua, georgische Jazz- und Blues-Sängerin
- 1985 - Eike-Christian Hinkel, deutscher Leichtathlet und Sprinter

Gestorben


- 655 - Martin I., Papst von 649 bis 653
- 1087 - Viktor III., Papst 1086-1087
- 1380 - Karl V., König von Frankreich von 1364 bis 1380
- 1394 - Clemens VII., Gegenpapst und Widersacher von Urban VI.
- 1498 - Tomás de Torquemada, spanischer Generalinquisitor
- 1652 - Johann von Werth, Reitergeneral im Dreißigjährigen Krieg
- 1672 - Anne Bradstreet, US-amerikanische Dichterin
- 1676 - Gaspar de Bracamonte y Guzmán, spanischer Staatsmann
- 1681 - Jahanara Begum, Tochter des Großmoguls von Indien Schah Jahan
- 1726 - Jakob Prandtauer, österreichischer Barockbaumeister
- 1736 - Daniel Gabriel Fahrenheit, deutscher Physiker und Instrumentenbauer
- 1753 - Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, deutscher Baumeister, Maler und Architekt in Preußen
- 1762 - Francesco Geminiani, italienischer Geiger und Komponist
- 1803 - Nicolas Baudin, französischer Forschungsreisender
- 1811 - Franz Freiherr von Fürstenberg, deutscher Schulreformer und Universitätsgründer
- 1824 - Georg Friedrich Rebmann, deutscher Publizist
- 1824 - Giacomo Tritto, italienischer Komponist und Musiklehrer
- 1824 - Ludwig XVIII., König von Frankreich
- 1862 - Boniface de Castellane, französischer General und Marschall von Frankreich
- 1866 - Johan Fredrik Höckert, schwedischer Maler
- 1869 - Thomas Graham, schottischer Chemiker und Physiker
- 1871 - Heinrich Marr, Schauspieler
- 1886 - Carl Damm, katholischer Priester, Politiker und Teilnehmer an der Revolution 1848/1849
- 1890 - Carl Franz Wilhelm Edel, deutscher Jurist und Politiker
- 1896 - Carlos Gomes, brasilianischer Komponist
- 1911 - Edward Whymper, englischer Bergsteiger
- 1916 - José Echegaray y Eizaguirre, spanischer Dramatiker, Mathematiker und Politiker
- 1920 - Dan Andersson, schwedischer Arbeiterdichter und Lyriker
- 1924 - Augusta Bender, Frauenrechtlerin, Schrifttellerin
- 1925 - Alexander Alexandrowitsch Friedmann, russischer Physiker und Mathematiker
- 1925 - Leo Fall, österreichischer Operetten-Komponist und Kapellmeister
- 1927 - Max Ritter von Gruber, österreichischer Bakteriologe
- 1928 - Marie Stritt, deutsche Frauenrechtlerin
- 1932 - Ronald Ross, englischer Mediziner, Nobelpreis 1902
- 1936 - Karl Buresch, österreichischer Politiker
- 1939 - Otto Wels, deutscher Politiker und MdR
- 1944 - Gustav Bauer, deutscher Politiker, Ministerpräsident und Reichskanzler
- 1946 - James Jeans, englischer Physiker, Astronom und Mathematiker
- 1947 - Friedrich Wilhelm Mader, deutscher Schriftsteller von Zukunfts- und Abenteuerromanen
- 1948 - Manuel Arce y Ochotorena, Erzbischof von Tarragona und Kardinal
- 1950 - Robert Gradmann, deutscher Pfarrer, Geograph, Botaniker und Landeskundler
- 1955 - Gustav von Bergmann, Internist und Medizinprofessor
- 1964 - Leo Weismantel, deutscher Schriftsteller
- 1965 - Peter Paul Althaus, war ein Dichter
- 1973 - Hermann Finsterlin, Utopischer Architekt, Maler, Dichter und Komponist
- 1973 - Victor Jara, chilenischer Musiker
- 1973 - William Theodore Heard, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1974 - Phog Allen, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 1977 - Marc Bolan, amerikanischer Musiker T. Rex, gilt als Erfinder des Glam-Rock
- 1977 - Maria Callas, US-amerikanische Sopranistin
- 1979 - Gio Ponti, italienischer Architekt
- 1979 - Heinrich Tenhumberg, deutscher Theologe und Bischof
- 1980 - Jean Piaget, Schweizer Entwicklungspsychologe
- 1981 - Fritz Lange, Minister für Volksbildung der DDR
- 1985 - Wolfgang Abendroth, deutscher Politologe und Staatsrechtler
- 1985 - Kurt Wegner, deutscher Künstler
- 1989 - Arno Behrisch, deutscher Politiker
- 1989 - Bruno Heck, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1993 - Rok Petrović, slowenischer Skirennläufer
- 2001 - Samuel Z. Arkoff, US-amerikanischer Filmproduzent und Regisseur
- 2004 - Dolly Rathebe, südafrikanische Jazz-Sängerin und Schauspielerin
- 2004 - Izora Rhodes Armstead, US-amerikanische Sängerin
- 2005 - Friedrich Karl Waechter, deutscher Zeichner, Schriftsteller und Satiriker

Feier- und Gedenktage


- Nationalfeiertag von Mexiko
- Nationalfeiertag von Papua-Neuguinea
- Internationaler Tag für die Erhaltung der Ozonschicht (UNO)

Siehe auch

:15. September - 17. September :16. August - 16. Oktober :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0916 ja:9月16日 ko:9월 16일 simple:September 16 th:16 กันยายน


Mantua

Mantua (italienisch Mantova) ist eine Stadt in der Lombardei in Italien mit etwa 65000 Einwohnern und einer Fläche von 64 km². Sie ist Hauptstadt der Provinz Mantua. Besonderheiten der Stadt sind der romanische Dom, die Renaissance-Kirche S. Andrea und der Palazzo Ducale. Mantua ist einer der größten Umschlagsplätze für Agrarprodukte in der Poebene. Die Stadt gilt als Geburtsort Vergils.

Geschichte:

Mantua wurde von den Etruskern gegründet. Seit 1328 regierte dort die Adelsfamilie der Gonzaga, die von den römisch-deutschen Kaisern 1362 zu Grafen, 1433 zu Markgrafen (Marchesi) und 1530 zu Herzögen von Mantua erhoben wurden. Kaiser Karl V. sicherte den Gonzaga als treuen Verbündeten 1536 auch die Herrschaft über die wichtige Markgrafschaft Monferrato an der oft umkämpften französisch-italienischen Grenze. Zeitweilig stiegen die Gonzaga dadurch zu einer der bedeutendsten Fürstendynastien Italiens auf, einen Höhepunkt der Kunstförderung erreichten sie unter Markgraf Franz II. (+ 1519). Eine Nebenlinie der mantuanischen Gonzaga etablierte sich in der Grafschaft Guastalla, deren Herrscher Ferdinand (Ferrante, + 1557) in kaiserlich-spanischen Diensten zum Vizekönig von Sizilien und Statthalter des Herzogtums Mailand aufstieg. Das Aussterben der mantuanischen Hauptlinie der Gonzaga 1627 löste den zwischen Frankreich und den Habsburgern Habsburger geführten Mantuanischen Erbfolgekrieg um das strategisch wichtige Herzogtum aus, der die ökonomische und kulturelle Blütezeit des Landes schlagartig beendete. 1631 mußte der Habsburger-Kaiser die französischen Erbfolge-Kandidaten, die Herzöge von Gonzaga-Nevers, als Herzöge von Mantua anerkennen. Im Spanischen Erbfolgekrieg ab 1701 wiederum auf französischer Seite gegen Österreich, verlor der letzte Herzog von Gonzaga-Nevers 1708 sein Land Mantua, da ihn der Kaiser absetzte und Mantua seither direkter Teil des Habsburgerreiches wurde. Seit 1745 Teil des habsburgischen Herzogtums Mailand, stand Mantua zwischen 1805 und 1814 unter französischer Herrschaft; Napoleon I. ließ dort 1810 den gefangenen Führer des Tiroler Aufstandes, Andreas Hofer, hinrichten. 1814 wurde Mantua erneut österreichisch und kam erst 1866 zu Italien. Nebenlinien des Hauses Gonzaga regierten länger als in Mantua noch in Guastalla, das 1621 zum Herzogtum erhoben worden war, und in der Grafschaft Novellara. Diese wurde 1737 von Modena annektiert, Guastalla fiel nach dem Aussterben der dortigen Gonzaga-Linie 1746 an Österreich, dann an Parma. Riccarda Gonzaga, die gestürzte Gräfin von Novellara und zeitweilige Regentin von Massa und Carrara (1731-1741), starb 1768.

Kunst und Architektur


- Palazzo Ducale: mächtiger Ziegelbau, der vierhundertfünfzig Wohnräume enthält. Das bedeutendste Kunstwerk in dem Palast sind Mantegnas Fresken in der Camera degli Sposi (1474 vollendet).
- Dom: Fünfschiffige Basilika von Giulio Romano erbaut. Die Fassade stammt aus dem Jahr 1756. Daneben ein romanischer Glockenturm.
- Basilika Sant' Andrea: Der Entwurf ist das letztes Werk des Leon Battista Alberti (1470).
- San Lorenzo: Romanische Rundkirche, die auf einem antiken Rundbau steht. Wahrscheinlich eine Gründung der Markgräfin Mathilde von Tuscien.
- Palazzo del Te: 1525 - 1535 von Giulio Romano erbaut

Persönlichkeiten


- Giovanni Paolo Bellinzani, italienischer Priester, Komponist und Musiker
- Rambold XIII. von Collalto, Diplomat und General
- Carlo Farina, italienischer Violinist, Komponist und Kapellmeister
- Giorgio Ghisi, italienischer Kupferstecher
- Eleonora Gonzaga, jüngste Tochter von Vincenzo I. Gonzaga, Herzog von Mantua
- Eleonora Magdalena Gonzaga von Mantua-Nevers, dritte Ehefrau Kaiser Ferdinands III.

Weblinks


- [http://www.viamichelin.com/viamichelin/deu/dyn/controller/mapPerformPage?expressMap=false&act=&pim=true&strAddress=&strCP=&strLocation=Mantua&strCountry=612&x=24&y=16&productId= Viamichelin-Karte] Kategorie:Ort in der Lombardei ja:マントヴァ

18. Mai

Der 18. Mai ist der 138. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 139. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 227 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1291 - Akkon, die letzte Kreuzfahrerbastion, fällt. Ende der Kreuzzüge
- 1337 - Krönung der böhmischen Königin Beatrice von Bourbon in Prag.
- 1804 - Frankreich. Napoléon Bonaparte proklamiert das „Französische Kaiserreich“.
- 1848 - Die Frankfurter Nationalversammlung in der Paulskirche in Frankfurt am Main tritt erstmals zusammen, somit existiert zum ersten Mal ein demokratisch gewähltes Parlament für Deutschland.
- 1943 - Die erste internationale Konferenz zu Fragen der Welternährung findet statt.
- 1944 - Das italienische Kloster Monte Cassino wird nach langen, verlustreichen Kämpfen von polnischen Truppen eingenommen.
- 1947 - Durch eine Volksabstimmung wird die Verfassung des Landes Rheinland-Pfalz angenommen.
- 1966 - Ein Weißwal verirrt sich 400 km stromaufwärts in den Rhein.
- 1973 - Deutschland. Staatsbesuch vom Staats- und Parteichef der UdSSR, Leonid Breschnew.
- 1974 - Indien führt unter dem Decknamen Smiling Buddha seinen ersten unterirdischen Atombombenversuch durch. Es wird sechste Atommacht.
- 1980 - In Gwangju (Südkorea) wird eine Demonstration für mehr Demokratie von der Regierung gewaltsam unterdrückt. Bei diesem Vorfall, der heute Gwangju-Massaker genannt wird, sterben nach offiziellen Angaben 207 Menschen, rund 1000 werden schwer verletzt.
- 1990 - Theo Waigel und Walter Romberg unterzeichnen den Deutsch-Deutschen Staatsvertrag zur Bildung einer Wirtschaft-, Sozial- und Währungsunion.
- 1992 - Turkmenistan erhält eine neue Verfassung.
- 1995 - Bulgarien. Regierungschef Wiktor Tschernomyrdin, Russland, zu Besuch in Sofia.
- 1996 - Italien. Romano Prodi wird neuer Ministerpräsident.
- 1999 - Italien. Carlo Azeglio Ciampi wird neuer Staatspräsident.
- 2005 - Estland und Russland unterzeichnen in Moskau den seit 1999 ausverhandelten Grenzvertrag. Die Verzögerung geht auf Putins Weigerung zurück, die estnische Sichtweise einer Annexion 1940 (Estnische Sowjetrepublik) zu akzeptieren.

Wirtschaft


- 1999 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Kuwait

Wissenschaft und Technik


- 1974 - Das bis heute höchste Bauwerk der Welt, der (am 10. August 1991 eingestürzte) 648 Meter hohe selbststrahlende Sendemast in Konstantynow, Polen wird fertig gestellt.

Kultur


- 1768 - Uraufführung der komischen Oper "Die Liebe auf dem Lande" von Johann Adam Hiller
- 1894 - Uraufführung der Oper "Raffael" (Orig.: Rafael') von Anton Stepanowitsch Arenski im Bolschoi-Theater in Moskau.
- 1940 - Uraufführung der Oper "Volo di notte" von Luigi Dallapiccola am Teatro comunale in Florenz.
- 1972 - Uraufführung des Theaterstücks "Die neuen Leiden des jungen W." von Ulrich Plenzdorf in Halle

Religion


- 2005 - Der Diözesanbischof von Linz, Maximilian Aichern tritt zurück, weil er über Jahre beim Papst in Rom denunziert worden sei.

Katastrophen


- 1935 - Moskau, Russland. Ein Kunstflieger kollidiert mit einem am Boden befindlichem Flugzeug. 49 Tote.
- 1958 - Casablanca, Marokko. Absturz einer DC-6B der Sabena Airlines.
- 1980 - Der Vulkan Mount Saint Helens im US-Bundesstaat Washington bricht aus, wobei 57 Menschen sterben.
- 2004 - Urumqi autonome Region Xinjiang Uygur, Volksrepublik China, eine aserbaidschanische Iljuschin Il-76 stürzt kurz nach dem Start ab. 7 Tote

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1988 - Bayer 04 Leverkusen gewinnt als dritte deutsche Mannschaft den UEFA-Pokal gegen Español Barcelona mit 0:3 (0:1), nV 3:0 (0:0) Elfmeter: 2:3.
- 2005 - ZSKA Moskau gewinnt als erste russische Mannschaft den UEFA-Pokal gegen Sporting Lissabon mit 3:1.

Geboren


- 1774 - Gaetano Rossi, italienischer Librettist
- 1777 - Auguste Charlotte von Kielmannsegg, geheime Agentin Napoleons
- 1778 - Andrew Ure, war ein englischer Mediziner und Professor für Naturgeschichte und Chemie
- 1782 - Ludwig Adolf Wilhelm von Lützow, preußischer General, Gründer des Lützowschen Freikorps
- 1783 - Jabbo Oltmanns, Mathematiker, Astronom und Professor der Angewandten Mathematik
- 1799 - Alexander I., russischer Zar
- 1809 - William Wilson, englisch-deutscher Maschineningenieur (1. deutscher Lokomotivführer)
- 1810 - Francesco Maria Piave, italienischer Librettist für Giuseppe Verdi
- 1824 - Wilhelm Hofmeister, deutscher Botaniker und Professor
- 1850 - Oliver Heaviside, britischer Mathematiker und Physiker
- 1851 - Itzhok Lejb Perez, jiddischer Schriftsteller
- 1865 - Traugott von Jagow, Polizeipräsident von Berlin
- 1868 - Nikolaus II. (Russland), letzter russischer Zar
- 1872 - Bertrand Russell, englischer Mathematiker und Philosoph, Nobelpreisträger
- 1874 - Jérôme Tharaud, französischer Schriftsteller
- 1876 - Hermann Müller, deutscher Politiker und Reichskanzler
- 1883 - Walter Gropius, deutscher Architekt, Gründer des Bauhaus
- 1884 - Martin Elsaesser, deutscher Architektur-Professor und Kirchenarchitekt
- 1887 - Ernst Wiechert, deutscher Schriftsteller
- 1889 - Jakob Levy Moreno, Begründer des Psychodramas
- 1889 - Thomas Midgley, amerikanischer Chemiker und Erfinder
- 1893 - Friedrich Sieburg, deutscher Journalist, Schriftsteller und Literaturkritiker
- 1895 - Kurt Löwenstein, deutscher Politiker
- 1901 - Robert Ochsenfeld, deutscher Physiker
- 1901 - Vincent du Vigneaud, US-amerikanischer Biochemiker
- 1907 - Carl Mydans, US-amerikanischer Fotograf
- 1907 - Sir Clifford Curzon, britischer Pianist
- 1909 - Fred Perry, britischer Tischtennisspieler und Tennisspieler
- 1911 - Joe Turner, US-amerikanischer Blues Sänger
- 1912 - Hermann Langbein, Schriftsteller
- 1912 - Perry Como, US-amerikanischer Sänger
- 1912 - Richard Brooks, US-amerikanischer Regisseur
- 1912 - Walter Sisulu, Antiapartheid-Kämpfer und südafrikanischer Politiker
- 1913 - Nicolás Gómez Dávila, kolumbianischer Philosoph
- 1913 - Charles Trenet, französischer Sänger
- 1913 - Neelam Sanjiva Reddy, indischer Politiker und Staatspräsident
- 1914 - Emmanuel de Graffenried, schweizerischer Rennfahrer
- 1915 - Heinz Funk, deutscher Filmkomponist
- 1918 - Massimo Girotti, italienischer Schauspieler
- 1919 - Boris Christoff, russisch-italienischer Opernsänger
- 1919 - Margot Fonteyn de Arias, englische Tänzerin
- 1920 - Johannes Paul II., Papst der katholischen Kirche
- 1922 - Adrian Hoven, österreichischer Schauspieler
- 1922 - Kai Winding, Jazzposaunist
- 1925 - Justus Dahinden, Schweizer Architekt und Hochschullehrer
- 1927 - Egon Monk, deutscher Regisseur
- 1928 - Pernell Roberts, US-amerikanischer Schauspieler (Bonanza)
- 1931 - Don Martin, amerikanischer Karikaturist
- 1932 - Alma Cogan, britische Sängerin
- 1937 - Jacques Santer, Premierminister von Luxemburg
- 1938 - Erich Arndt, deutscher Tischtennisspieler
- 1939 - Hark Bohm, deutscher Regisseur
- 1940 - Anita Kupsch, deutsche Schauspielerin
- 1941 - Miriam Margolyes, britische Schauspielrin
- 1942 - Albert Hammond, britischer Sänger und Songschreiber
- 1942 - Rodney Dillard, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1943 - Helmut Haussmann, deutscher Politiker, MdB und Bunndesminister
- 1943 - Willy Wimmer, deutscher Politiker und MdB
- 1944 - Justus Frantz, deutscher Pianist und Dirigent
- 1944 - Winfried G. Sebald, deutscher Schriftsteller
- 1947 - John Bruton, irischer Politiker und Regierungschef
- 1948 - Feliciano Taveres, US-amerikanischer Sänger
- 1949 - George Weyman, britischer Musiker
- 1949 - John Wetton, britischer Musiker
- 1949 - Rick Wakeman, britischer Musiker
- 1949 - Uschi Eid, deutsche Politikerin und MdB
- 1949 - William Wallace, kanadischer Musiker
- 1950 - Mark Mothersbaugh, US-amerikanischer Musiker, Komponist und Sänger
- 1950 - Thomas Gottschalk, deutscher Fernsehmoderator
- 1952 - George Strait, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1952 - Jeana Yeager, US-amerikanische Testpilotin
- 1953 - Renée Schröder, österreichische Biochemikerin
- 1954 - Erik Gerets, belgischer Fußballtrainer
- 1954 - Reinhold Heil, deutscher Musiker
- 1954 - Rolf Bietmann, deutscher Politiker
- 1954 - Wreckless Eric, britischer Sänger und Songschreiber
- 1955 - Chow Yun-Fat, Schauspieler (Anna und der König)
- 1957 - Frank Plasberg, deutscher Journalist und Fernsehmoderator
- 1958 - Toyah Willcox, britische Sängerin und Schauspielerin
- 1959 - Ranga Yogeshwar, luxemburger Redakteur und Moderator
- 1957 - Michael Cretu, Komponist und Musik-Produzent (Enigma)
- 1960 - Yannick Noah, ehemaliger französischer Profi-Tennisspieler
- 1962 - Christiane Vera Felscherinow, deutsche Ex-Drogensüchtige (Christiane F. in Wir Kinder vom Bahnhof Zoo)
- 1962 - Sandra Cretu, deutsche Pop-Sängerin »Sandra«
- 1965 - Ingo Schwichtenberg, Ex-Schlagzeuger der deutschen Band Helloween
- 1967 - Heinz-Harald Frentzen, deutscher Rennfahrer
- 1969 - Dennis Bergkamp, niederländischer Fußballspieler
- 1972 - Nordin ben Salah, niederländischer Boxer
- 1975 - Jack Johnson (Surfer), US-amerikanischer Sänger

Gestorben

Jack Johnson (Surfer) Jack Johnson (Surfer) Jack Johnson (Surfer)
- 1406 - Balthasar von Thüringen, Markgraf von Meißen, Landgraf von Thüringen
- 1410 - Ruprecht I., römisch-deutscher König und Kurfürst von der Pfalz
- 1450 - Sejong, König der koreanischen Joseon-Dynastie
- 1551 - Domenico Beccafumi, italienischer Maler und Bildhauer
- 1574 - Albert Ritzaeus Hardenberg, deutscher Theologe und Prediger der Reformationszeit
- 1635 - Levin Ludwig von Hahn, Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft
- 1675 - Jacques Marquette, französischer Mönch und Entdecker des Mississippi
- 1708 - Arvid Axel Mardefelt, schwedischer Offizier
- 1733 - Georg Böhm, Komponist
- 1793 - Timur Shah Durrani, der zweite König Afghanistans der Dynastie der Durrani.
- 1795 - Christlieb Ehregott Gellert, deutscher Metallurge und Mineraloge
- 1795 - Robert Rogers, britisch-amerikanischer Offizier
- 1799 - Pierre Augustin Caron de Beaumarchais, französischer Schriftsteller
- 1837 - Hans Christian Lyngbye, dänischer Pfarrer, Botaniker und Herausgeber des ersten Buchs in färöischer Sprache
- 1843 - Friedrich Christoph Perthes, deutscher Buchhändler und Verleger
- 1853 - Lionel Kieseritzky, französisch-polnischer Schachmeister
- 1871 - Eduard Friedrich Weber, deutscher Physiologe und Arzt
- 1884 - Heinrich Göppert, deutscher Botaniker, Paläontologe und Professor
- 1909 - George Meredith, britischer Schriftsteller
- 1909 - Isaac Albéniz, spanischer Pianist und Komponist
- 1910 - Franz Skarbina, deutscher Maler
- 1910 - Pauline Viardot-Garcia, französische Opernsängerin und Pianistin
- 1911 - Gustav Mahler, österreichischer Dirigent und Komponist
- 1912 - Eduard Strasburger, polnisch-deutscher Botaniker
- 1918 - Louis Leitz, deutscher Industrieller und Erfinder
- 1922 - Alphonse Laveran, französischer Mediziner, Nobelpreisträger
- 1931 - Remmer Janssen, evangelisch-lutherischer Pastor, ostfriesischer Erweckungsprediger
- 1941 - Werner Sombart, deutscher Soziologe und Volkswirt
- 1945 - Oskar Picht, Erfinder der der Blindenschreibmaschine
- 1949 - James Truslow Adams, Historiker Schriftsteller
- 1951 - Gaspar Agüero y Barreras, kubanischer Komponist und Pianist
- 1952 - Rosetter Gleason Cole, US-amerikanischer Komponist
- 1953 - Rudolf Nadolny, deutscher Diplomat
- 1965 - Willy Westra van Holte, niederländischer Fußballspieler
- 1966 - Paul Althaus, protestantischer Theologe (Lutherischer Dogmatiker)
- 1969 - Ludwig Berger, deutscher Filmregisseur
- 1975 - Leroy Anderson, US-amerikanischer Komponist
- 1980 - Ian Curtis, englischer Rockmusiker
- 1981 - William Saroyan, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1983 - Alfred Nau, deutscher Politiker
- 1986 - Peter Wehle, österreichischer Komponist, Autor und Kabarettist
- 1987 - Heðin Brú, Färöischer Schriftsteller
- 1989 - Hermann Höcherl, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 1990 - Jill Ireland, britische Schauspielerin
- 1991 - Rudolf Nierlich, österreichischer Skirennläufer
- 1992 - Marshall Thompson, US-amerikanischer Schauspieler
- 1993 - Heinrich Albertz, deutscher Politiker und Theologe
- 1995 - Alexander Godunov, russischer Ballett-Tänzer
- 1995 - Gustav Lübbe, Gründer des Bastei-Lübbe Verlags
- 1995 - Sabine Sinjen, deutsche Schauspielerin
- 1999 - Elizabeth Robinson, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 2002 - Wolfgang Schneiderhan, österreichischer Geiger
- 2004 - Francesco Caroli, italienischer Artist und Clown
- 2004 - Heinz Maria Oeftering, Präsident der Deutschen Bundesbahn und des Bundesrechnungshofs

Feier- und Gedenktage

Siehe auch


- 17. Mai - 19. Mai
- 18. April - 18. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0518 ja:5月18日 ko:5월 18일 simple:May 18 th:18 พฤษภาคม

1525

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- 24. Februar: Habsburgische Truppen besiegen die Franzosen in der Schlacht bei Pavia. Der französische König Franz I. gerät in Gefangenschaft
- 4. April: Schlacht bei Leipheim, Niederlage des „Baltringer Haufens“ (Deutscher Bauernkrieg)
- 16. April: Weinsberger Bluttat, Tötung des Grafen Ludwig von Helfenstein durch aufständische Bauern vor Weinsberg (Deutscher Bauernkrieg)
- 17. April: Vertrag von Weingarten, Auflösung des „Seehaufens“ und des „Allgäuer Haufens“ (Deutscher Bauernkrieg)
- 16. Mai: Trujillo wird als erste Hauptstadt Honduras gegründet
- 4. Juni: Schlacht bei Würzburg, Vernichtung des „Hellen Lichten Haufen“ (Deutscher Bauernkrieg)
- 13. Juni: Martin Luther heiratet in Wittenberg Katharina von Bora, eine ehemalige Nonne
- Auswanderung der Jenischen Volksgruppe aus der Schweiz

Geboren


- 19. März: Caspar Cruciger der Jüngere, lutherischer Theologe
- 6. Mai: Matthias Waibel, Priester in Schwaben (Anhänger der Reformation) († 1606, erhängt)
- 11. September: Johann Georg, von 1571 bis zu seinem Tode Kurfürst von Brandenburg († 1598)
- Friedrich Dedekind, deutscher Schriftsteller und Theologe († 1598)

Gestorben


- 28. Februar: Cuáutemoc, Letzte aztekische Herrscher von Tenochtitlán. (
- 1495 oder 1502)
- 5. Mai: Friedrich der Weise, Kurfürst von Sachsen (
- 1463)
- 20. oder 21. Mai: Jäcklein Rohrbach, Bauernführer (
- Ende 15. Jh.?)
- 27. Mai: Thomas Müntzer evangelischer Theologe und Revolutionär (
- um 1486 oder 1489/1490)
- 10. Juni: Florian Geyer, deutscher Ritter, Diplomat und Bauernführer im Deutschen Bauernkrieg 1525 (
- um 1490)
- 20. Dezember: Jakob Fugger, „der Reiche“, deutscher Kaufmann (
- 1459) ko:1525년

Bologna

Bologna ist eine Universitätsstadt in Italien und bedeutender Verkehrs- und Eisenbahnknotenpunkt mit großem Rangierbahnhof. Sie liegt am Fuße des Apennin und ist die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna und der Provinz Bologna. Ihr charakteristisches Erscheinungsbild verdankt sie den unzähligen Arkaden, die Strassen in einer Gesamtlänge von ungefähr 40 Kilometern säumen Bologna hat ca. 369.955 Einwohner (Stand 2003), davon ca. 50.000 Studenten. Sie beherbergt mit der 1088 gegründeten Universität Bologna die älteste Institution dieser Art in Europa. Berühmte Professoren dieser Universität sind u. a. Romano Prodi und Umberto Eco.

Beinamen

Bologna wird auch la grassa d. h. „die Fette“ genannt wegen des fetten Essens, für das die Stadt berühmt ist. Weitere Beinamen sind la rossa d. h. „die Rote“ wegen der roten Ziegel der Häuser und der vorherrschenden politischen Richtung sowie, wegen der berühmten Universität, la dotta d. h. „die Gelehrte“. Bologna wird auch la turrita genannt, nach den vielen Geschlechtertürmen, von denen die meisten erst Ende des 19. Jahrhunderts zerstört wurden.

Sehenswürdigkeiten

Wahrzeichen der Stadt sind die zwei Türme, der „Torre Garisenda“ und der „Torre degli Asinelli“. Um 1300 erbaut, war letzterer mit seiner Höhe von 94,5 Metern für 137 Jahre das höchste Gebäude Europas. Die beiden Türme sind die letzten Überbleibsel von rund 180 Geschlechtertürmen des mittelalterlichen Bologna, die im 19. Jahrhundert zum Großteil geschleift wurden. Als Zentrum der Stadt gilt die Piazza Maggiore mit dem Neptunbrunnen und der Basilika „San Petronio“. Diese gewaltige gotische Kirche (fünftgrößte der Welt) besitzt ein eindrucksvolles Inneres, dessen Mittelschiff 40 m hoch und 20 m breit ist. Ursprünglich als größte Kirche der Christenheit geplant, wurde der Bau, begonnen im Jahr 1390, aufgrund finanzieller Probleme bis zum heutigen Tage nicht vollendet. Im Innenraum befindet sich die Mittagslinie, 1655 eingerichtet nach Plänen des Astronomen Giovanni Domenico Cassini. Der Dom "Cattedrale di S.Pietro" mit der Pieta von V. Lombardi befindet sich auf der Via Indipedenza. Die älteste Kirche Bolognas Basilica di Santo Stefano befindet sich in einem heute noch genutzen Klosterkomplex im historischen Zentrum der Stadt. Die Anlage verfügt über einen byzantinischen Rundbau sowie über typische romanische Kreuzgänge. Die Wallfahrtskirche der Madonna di San Luca liegt auf dem Guardiahügel oberhalb der Stadt, von dem man einen beeindruckenden Blick in die Poebene hat. Zur Kirche hinauf führt der mit über vier Kilometern längste Arkadengang der Welt. Der Palazzo dell'Archiginnasio war ursprünglich dafür geplant, alle Fakultäten der Universität unter einem Dach zu versammeln. Eindrucksvoll ist der durch den Krieg stark zerstörte, aber vollständig renovierte Anatomielehrsaal.

Geschichte

Die Geschichte der Stadt beginnt vermutlich als etruskische Gründung mit dem Namen Felsina im 6. Jh. vor Christi Geburt, Spuren älterer dörflicher Siedlungen in der Gegend reichen bis ins 11/10. Jh. zurück. Im zweiten Jh. v. Chr. wird die Stadt von den Römern erobert und in Bononia umbenannt. Im Jahre 1500 fällt die Stadt endgültig an den Kirchenstaat. 1796 durch die Franzosen erobert, wird sie durch den Wiener Kongress wieder dem Kirchenstaat zugeschlagen. Am 2. August 1980 zündet eine rechte Extremistengruppe eine Bombe im Bahnhof der Stadt. 85 Menschen sterben, mindestens 200 werden verletzt. 1995 wurden für diesen Anschlag zwei Personen der faschistischen „Nuclei Armati Rivoluzionari“ und italienische Geheimdienstmitarbeiter zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Bologna war die europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2000.

Verkehr

Bologna hat einen Flughafen „Marconi“ im Nordwesten der Stadt. Einige Billigfluggesellschaften firmieren den ca. 60 km entfernten Flughafen Forlì als Flughafen Bologna-Forli. Daneben verfügt Bologna über zwei Bahnhöfe, die „Stazione Centrale“ (Hauptbahnhof) und „San Donato“. Ersterer wurde 1864 errichtet, allerdings schon zehn Jahre später von Gaetano Ratti neu konstruiert. 1926 wurde der Bahnhof um die westlichen Bahnsteige erweitert, 1934 auch auf der östlichen Seite.

Bedeutende Bologneser und Bologneserinnen


- Umberto Eco (1932-), Schriftsteller, Medienwissenschaftler und Semiotiker
- Guglielmo Marconi (1874–1937), Physiker und Elektro-Ingenieur
- Romano Prodi (1939-), Wirtschaftswissenschaftler und Politiker

Söhne und Töchter der Stadt


- Giorgio Morandi (1890–1964), Maler
- Francesco Albani, italienischer Maler der bolognesischen Schule
- Ulisse Aldrovandi, italienischer Arzt und Naturforscher
- Alessandro Algardi, italienischer Bildhauer und Architekt
- Attilio Ariosti, italienischer Komponist
- Adriano Banchieri, italienischer Mönch und Komponist
- Agostino Barelli, italienischer Baumeister und Architekt
- Giorgio Bassani, italienischer Schriftsteller und Publizist
- Laura Bassi, Die erste Professorin Europas (für Physik)
- Benedikt XIV. (Papst), Papst von 1740 bis 1758
- Stefano Benni, italienischer Schriftsteller, Journalist und Satiriker
- Antonio Bernacchi, italienischer Sänger (Kastrat)
- Laura Betti, italienische Schauspielerin
- Marco Biagi, italienischer Professor für Arbeitsrecht
- Katharina von Bologna, katholische Mystikerin
- Raffaele Bombelli, italienischer Mathematiker
- Albert Graf von Caprara, österreichischer General und Diplomat
- Agostino Carracci, italienischer Maler und Kupferstecher
- Annibale Carracci, Maler und Kupferstecher
- Ludovico Carracci, italienischer Maler
- Gino Cervi, italienischer Filmschauspieler
- Pierluigi Collina, Fußballschiedsrichter
- Lucio Dalla, Cantautori rockorientierter Musik
- Matthia Ferrabosco, Komponist
- Lodovico Ferrari, italienischer Mathematiker
- Gianfranco Fini, italienischer Außenminister und Vorsitzender der Partei Alleanza Nazionale
- Petronio Franceschini, italienischer Komponist
- Luigi Galvani, Arzt, Anatom und Biophysiker
- Andrea Gioanetti, Kardinal der römisch-katholischen Kirche und Erzbischof von Bologna
- Giovan Battista Caprara, italienischer Kardinal, Erzbischof, Graf und Senator
- Carlo Grassi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- Gregor XIII., Papst von 1572 bis 1585
- Gregor XV., Papst von 1621 bis 1623
- Francesco Maria Grimaldi, italienischer Theologe, Physiker und Mathematiker
- Innozenz IX., Papst
- Mondino di Liuzzi, italienischer Anatom
- Guglielmo Marconi, italienischer Physiker und Ingenieur war ein Pionier der drahtlosen Telekommunikation
- Giovanni Battista Martini, italienischer Komponist und Musiktheoretiker
- Luciano Minguzzi, italienischer Bildhauer
- Giorgio Morandi (1890–1964), Maler
- Pier Paolo Pasolini, italienischer Filmregisseur und Dichter
- Alessandro Pasqualini, italienischer Architekt der Renaissance
- Cesare Perdisa, Formel-1-Rennfahrer
- Guido Reni, italienischer Maler und Radierer
- Ottorino Respighi, italienischer Komponist
- Augusto Righi, italienischer Physiker
- Vincenzo Righini, Komponist
- Pier Giuseppe Sandoni, italienischer Komponist
- Adamo Tadolini, italienischer Bildhauer
- Antonio Tozzi, italienischer Opernkomponist.
- Francesco Antonio Uttini, italienischer Komponist
- Trebisonda Valla, italienische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- Christian Vieri, italienischer Fußballspieler
- Giovanni Battista Vitali, italienischer Violinist, Sänger und Komponist
- Tommaso Antonio Vitali, italienischer Violinist und Komponist
- Alessandro Zanardi, italienischer Rennfahrer

Sonstiges

Bologna ist die Heimat der Tortellini, mit Hackfleisch gefüllten, kleinen Nudeln. Diese werden meist in einer Fleischbrühe (brodo) oder mit Sugo Bolognese (aus Hackfleisch und Tomaten) serviert (die in Deutschland gängige Kombination „spaghetti bolognese“ wird man allerdings auf keiner Speisekarte finden!). Wobei in Bologna der Sugo nicht mit Hackfleisch sondern mit ausgedrückter Salsice (Italienische grobe Rohbratwurst) zubereitet wird. Eine weitere aus Bologna stammende Spezialität ist die Mortadella, eine Aufschnittwurst vom Schwein, die meist in hauchdünne Scheiben oder in Würfel geschnitten verzehrt wird. In Bologna findet die Internationale Ledermesse Lineapelle statt.

Literatur


- Max Jäggi, Roger Müller, Sil Schmid (1976): Das rote Bologna. Kommunisten demokratisieren eine Stadt im kapitalistischen Westen. Zürich: Verlagsgenossenschaft.

Weblinks


- [http://www.comune.bologna.it/ Homepage Bologna]
- [http://www.unibo.it/ Homepage der Universität]
- [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/402451/ Sendung des Deutschlandfunkes zum 25. Jahrestages des Attentates auf den Bahnhof der Stadt] Kategorie:Ort in der Emilia-Romagna Kategorie:Hauptstadt in Italien ja:ボローニャ ko:볼로냐

Philosoph

Ein Philosoph (griechisch φιλόσοφος, philósophos - Liebhaber der Weisheit) ist ein Mensch, der nach Platons Symposion die Wahrheit, das Schöne und das Gute liebt, und damit begehrt. Philosophen setzen sich philosophierend, d.h. auf fundamentale Weise, mit Fragen, die sich dem Menschen stellen, auseinander. Dies können beispielsweise Fragen über die menschliche Existenz, oder aber auch (in der gegenwärtigen akademischen Diskussion verbreitetere) Fragen abstrakterer Natur, wie beispielsweise der Frage nach dem, was es gibt (vgl. Ontologie), sein. Die vier großen Fragen der Philosophie und damit der Philosophen lauten nach Immanuel Kant: # Was kann ich wissen? (Die Grenzen des Wissens) # Was soll ich tun? (Das Maß der Freiheit) # Was darf ich hoffen? (Der Sinn des Lebens) # Was ist der Mensch? (Das Wesen der Menschen) Die Frage, wer denn nun ein Philosoph sei, lässt sich unter verschiedenen Gesichtspunkten beantworten: # Unumstritten ist die Bezeichnung "Philosoph" für die "Großen" der Philosophie (wie beispielsweise Platon, Aristoteles und Kant). # Naheliegend scheint die Bezeichnung 'Philosoph' zunächst für diejenigen, die sich (beruflich) mit der akademischen Disziplin der Philosophie beschäftigen. Sehr oft möchten sich diese aber selbst nicht als solche sehen. (Prominentes Beispiel hierfür ist Michel Foucault, der sich selbst "nur" als Kritiker sah.) Ob das nun an eigener Bescheidenheit und Hochachtung für die "Großen" liegt oder eben daran, dass man von einem Philosoph vielleicht viel Weisheit erwartet, kann hier nur vermutet werden. # Als Philosophen werden auch diejenigen bezeichnet, die sich für die oben genannten Fragen interessieren oder sich ganz allgemein durch Scharfsinn und Tiefe in ihren Gedanken auszeichnen - und eben allem auf den Grund gehen wollen. (Eine hierfür beispielhafte Bezeichnung wäre: XY ist der Philosoph unter den Köchen.)

Literatur


- Metzler Philosophen Lexikon. ISBN 3476014282
- Philosophinnen-Lexikon. ISBN 3379015849
- Philosophinnen - Von der Antike bis zur Aufklärung. ISBN 3518393774
- Philosophinnen - Von der Romantik bis zur Moderne. ISBN 3518393782

Weblinks


- http://www.philosophenlexikon.de - Philosophen-Lexikon mit zahlreichen Kurzbiografien
- http://www.anderegg-web.ch/phil/philinhalt.htm
- http://www.philosophinnen.de/
- http://www.philosophenlexikon.de/women.htm Siehe auch: Portal:Philosophie, Liste der Philosophen ! ja:思想家 th:นักปรัชญา

Humanist

Humanismus ist eine Philosophie und eine Weltanschauung, die sich an den Interessen, den Werten und der Würde insbesondere des individuellen Menschen orientiert. Toleranz zwischen Menschen, Gewaltfreiheit und Gewissensfreiheit gelten darin als wichtige Prinzipien menschlichen Zusammenlebens. Erste Anzeichen eines Humanismus in der christlich-abendländischen Geschichte entwickeln sich bereits im 11. Jahrhundert. Die Frage von Anselm von Canterbury (1033-1109), weshalb Gott Mensch geworden ist (cur deus homo), lässt den Menschen in seiner Beziehung zu Gott in einem anderen Licht erscheinen und die Bemühung entstehen, bereits vor dem angestrebten jenseitigen Heil in der irdischen Welt Ähnlichkeit mit Gott zu erlangen. Auf dieser ersten Hinwendung zu einem tugendhaften Diesseits und Mensch-Sein gründet sich der christliche Humanismus, der - wegen seiner Anknüpfung an antike Schriften u.a. des Aristoteles und des Sokrates auch als christlicher Sokratismus (Erkenne Dich selbst, Christ) bezeichnet - von einem neuen Sündenbegriff, von der Moral der Intention ausgeht und zur Innenschau führt. Der moderne Humanismus beginnt in der Aufklärung und sieht sich als einen Weg, unter anderem Fragen der Ethik unabhängig von Religionen zu betrachten. Insbesondere werden übernatürliche Erklärungen abgelehnt; man spricht vom 'säkularen Humanismus', siehe auch: secular Humanism (engl.). In etablierten Religionen finden sich auch humanistische Richtungen. Hier werden Glaubensvorstellungen und Traditionen übernommen und durch Elemente des Humanismus ergänzt. Weiter gibt es Bewegungen, die im Menschen ein Bedürfnis nach Zeremonien und Ritualen festzustellen glauben, und eine Organisation aufbauen, die letztere vermitteln, siehe auch: Freidenker, Freimaurerei.

Humanismus als Epochenbegriff

Freimaurerei Im Speziellen wird als Humanismus das fortschrittliche, sich vom Mittelalter abwendende geistige Klima des 14. bis 16. Jahrhunderts bezeichnet. Im Allgemeinen unterscheidet man heute zwischen der Renaissance als dem umfassenden kulturellen und sozialen Wandel zwischen Mittelalter und Neuzeit, und dem Humanismus als der Bildungsbewegung, die ihm zugrundeliegt. Den Humanismus als Bildungsbewegung in seiner Vielschichtigkeit hatte vor Jacob Burckhardt noch Georg Voigt erkannt. Der Begriff des Humanismus erscheint erst sehr spät. Abgeleitet wird er von dem lateinischen humanitas, welches schon bei Cicero vorkommt. In der deutschen Aufklärung sprechen Johann Gottfried Herder und Friedrich Schiller von Humanität. Sie meinen damit Menschlichkeit an sich. Im Unterschied hierzu gibt es bereits im 15. Jahrhundert ein Selbstverständnis gebildeter Kreise, die sich als humanistae begreifen und so bezeichnen, also als Humanisten. Der eigentliche Begriff Humanismus erscheint erst 1808 in der Schrift von Friedrich Immanuel Niethammer Der Streit des Philanthropinismus und Humanismus in der Theorie unserer Zeit. Diese Strömung, die man auch den deutschen Neuhumanismus zu nennen pflegt, dient bei Niethammer zur Charakterisierung einer älteren Pädagogik, der einer aus der Aufklärung erwachsenen an den praktischen und den gesellschaftlichen Bedürfnissen und auf unmittelbare Brauchbarkeit orientierten Pädagogik gegenübergestellt wird.

Frühhumanisten


- Dante Alighieri (
- 1265 in Florenz - † 1321 in Ravenna)
- Francesco Petrarca, (
- 1304 in Arezzo - † 1374 in Arquà)
- Giovanni Boccaccio, (
- 1313 in Florenz oder Certaldo - † 1375 in Certaldo bei Florenz)
- Coluccio Salutati, (
- 1331 in Stignano bei Buggiano - † 1406 in Florenz)
- Johannes von Tepl (auch Johannes von Saaz oder Johannes von Schüttwa), (
- 1342 oder 1350 in Westböhmen - † 1414 in Prag)
- Nikolaus von Kues, (
- 1401 in Kues an der Mosel - † 1464 in Todi/Umbrien)
- Enea Silvio de' Piccolomini (Papst Pius II.), (
- 1405 in Corsignano bei Siena - † 1464 in Ancona)

Berühmte Humanisten


- Rudolf Agricola, (
- 1443 oder 1444 in Baflo bei Groningen - † 1485 in Heidelberg)
- Martin Prenninger, (
- um 1450 in Erding - † 1501 in Tübingen)
- Johannes Reuchlin, (
- 1455 in Pforzheim - † 1522 in Stuttgart)
- Sebastian Brant, (
- 1457 oder 1458 in Straßburg, † 1521 ebenda)
- Conrad Celtis, (
- 1459 in Wipfeld bei Schweinfurt - † 1508 in Wien)
- Ulrich Zasius, (
- 1461 in Konstanz - † 1535 in Freiburg im Breisgau)
- Konrad Peutinger, (
- 1465 in Augsburg - † 1547 in Augsburg)
- Erasmus von Rotterdam, (
- 1469 in Rotterdam - † 1536 in Basel)
- Willibald Pirckheimer, (
- 1470 in Eichstätt - † 1530 in Nürnberg)
- Albrecht Dürer, (
- 1471 in Nürnberg - † 1528 ebenda)
- Thomas Morus, (
- 1478 in London - † 1535 ebenda)
- Ulrich von Hutten, (
- 1488 auf Burg Steckelberg/Deutschland - † 1523 auf der Ufenau/Schweiz)
- Philipp Melanchthon, (
- 1497 in Bretten - † 1560 in Wittenberg)
- Albert Einstein, (
- 1879 in Ulm - † 1955 in Princeton, USA)
- Albert Schweitzer, (
- 1875 in Kaysersberg/Oberelsass - † 1965 in Lambaréné/Gabun)
- Erich Fromm, (
- 1900 in Frankfurt am Main - † 1980 in Locarno)

Interpretation und Bezugsnahme

Es gibt keine einheitliche Interpretation des Begriffs. Vielmehr widersprechen sich die einzelnen Interpretationen des Humanismus mehr oder weniger. So unterscheidet man zum Beispiel zwischen liberaldemokratischem, marxistisch-leninistischem, evangelisch-biblizistischem Humanismus und vielen anderen Auslegungen. Auch gibt es einen Humanismusbegriff schon seit der Antike, so zum Beispiel bei Cicero. Man spricht für die Renaissance-Zeit von einem Renaissance-Humanismus sowie einem Humanismusbegriff in der Aufklärung so zum Beispiel Goethe, Schiller, Herder, mit dem man Humanität meint, und dem im Historismus. Der Humanismusbegriff von Wilhelm von Humboldt unterscheidet sich grundlegend von dem der Aufklärung in der Stellung, welche die Geschichte in seinem Wissenschaftskonzept einnimmt. War es in der Aufklärung die Philosophie, die als die grundlegende Wissenschaft angesehen wurde, ist es bedingt auch durch politische Faktoren und im Zuge der preußischen Reformen von 1810 mit der Gründung der Berliner Universität die Geschichte. Auf diesem Boden kommt 1859 Georg Voigt zur Entwicklung